05. Dezember «Macht hoch die Tür, die Tor macht weit»

31. Januar
„Bach beschwingt“
12 Uhr – Bruder Klaus Kirche Liestal / 18 Uhr – Marienkirche Basel

F-Dur Toccata und G-Dur Concerto von Bach für die gute Laune!
Cyrill Schmiedlin – Orgel

Das festliche Concerto in G-Dur BWV 592 eröffnet das Programm mit tänzerischer Leichtigkeit und barocker Brillanz. Es folgt die innige und berühmte Choralmelodie „Jesu bleibet meine Freude“ in einer Orgelbearbeitung. Den Abschluss bildet die Toccata und Fuge in F-Dur BWV 540, ein Werk der Superlative und eines der freudigsten Orgelwerke Bachs, das mit virtuoser Spielfreude und majestätischer Klangfülle beeindruckt.
Ein Konzert, das die prachtvollen Seiten der Bach’schen Orgelkunst erlebbar macht.

28. Februar
„Aus tiefer Not schrei ich zu dir“
12 Uhr – Bruder Klaus Kirche Liestal / 18 Uhr – Marienkirche Basel

Thematische Werke von J. S. Bach, F. Liszt und M. Reger zur Fastenzeit
Maryna Schmiedlin – Orgel

Der Choral „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“ steht im Zentrum dieses Orgelkonzertes mit Maryna Schmiedlin. Seit Jahrhunderten dient er Komponisten als Ausgangspunkt für musikalische Reflexion über Klage, Ernst und innere Sammlung. Das Programm zeigt, wie unterschiedlich dieser Gedanke in verschiedenen Zeiten Gestalt angenommen hat.
Es folgen Choralbearbeitungen von Franz Liszt und Max Reger, die den Luther-Choral in höchst unterschiedlicher, aber jeweils zutiefst expressiverweise deuten – zwischen innerer Einkehr, klanglicher Wucht und spiritueller Dringlichkeit.
Das „Prélude funèbre“ von Joseph-Guy Ropartz fügt dem Programm einen stillen, nachdenklichen Akzent hinzu. Den Abschluss bildet Bachs grosse Choralbearbeitung BWV 686, in der sich menschliche Not und geistige Ordnung zu einer eindringlichen musikalischen Vision verbinden.

26. April „Jeux d’orgue“

28. März
„César Franck und Charles-Marie Widor“
12 Uhr – Bruder Klaus Kirche Liestal / 18 Uhr – Marienkirche Basel

h-Moll Choral von César Franck und aus der Symphonie gothique von Charles-Marie Widor
Cyrill Schmiedlin – Orgel

Mit zwei herausragenden Werken der französischen Orgelromantik spannt dieses Programm einen eindrucksvollen Bogen zwischen innerer Sammlung und triumphaler Klangentfaltung.
Der Choral in h-Moll von César Franck gehört zu den letzten Kompositionen des Meisters und gilt als musikalisches Vermächtnis. In tiefer Ernsthaftigkeit und grosser Ausdruckskraft entfaltet sich ein Werk von meditativer Dichte, das durch seine reiche Harmonik und die charakteristische chromatische Tonsprache Francks geprägt ist. Der Choral wirkt wie ein stilles Gebet – nach innen gekehrt, nachdenklich und von spiritueller Tiefe.
Demgegenüber steht das strahlende Finale aus gothischen Sinfonie für Orgel von Charles-Marie Widor. Mit virtuoser Brillanz, rhythmischer Energie und majestätischem Gestus bildet es einen glanzvollen Höhepunkt der sinfonischen Orgelliteratur. Widor nutzt die Orgel hier in all ihrer orchestralen Vielfalt und führt das Werk nach einer gewaltigen Steigerung zu einem ruhig erhabenen Abschluss.
Gemeinsam zeigen diese beiden Kompositionen die kontrastreichen Ausdrucksmöglichkeiten der Orgel: von kontemplativer Innerlichkeit bis hin zu überwältigende klangliche Pracht.

17. Mai „Frühlingsstimmen“ Kammermusik im Mai

25. April
„Bolero – neu interpretiert!“
12 Uhr – Bruder Klaus Kirche Liestal / 18 Uhr – Marienkirche Basel

Der berühmte Bolero von M. Ravel und andere tanzende Stücke für Orgel, Schlagzeug und Elektronik
Maryna Schmiedlin – Orgel
Maria Louisa Pizzighella – Schlagzeug, Elektronik

In diesem Konzert begegnen sich Orgel und Schlagzeug in einem ungewöhnlichen Dialog. Maryna Schmiedlin und Maria Louisa Pizzighella erkunden Klang, Rhythmus und Bewegung zwischen französischer Klangtradition und moderner Neudeutung.
Mit dem Satz „Joies“ aus den Trois Danses von Jehan Alain eröffnet das Programm in tänzerischer Leichtigkeit und farbenreicher Rhythmik. Gabriel Faurés „Sicilienne“ bringt einen ruhigen, fließenden Kontrast, während Marco Enrico Bossis „Scherzo“ spielerische Virtuosität und klare Konturen entfaltet.
Im Zentrum des Abends steht Maurice Ravels „Bolero“ – neu gedacht für Orgel, Schlagzeug und Elektronik. Die bekannte Form mit ihrer stetigen Steigerung wird hier in einen neuen klanglichen Raum übertragen, in dem sich pulsierender Rhythmus und orchestrale Farben auf unerwartete Weise verbinden.

Fotos von Maryam Javad

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